Märchen des Versailler Hofes

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Liebe Leser,

Mit Freuden teile ich mit, dass seit der Leipziger Buchmesse die Märchen des Versailler Hofes nach Charles Perrault in neuer Übersetzung nun auch als Print erhältlich und beim Lysandra Books Verlag erschienen sind.

Märchen laden zum Träumen ein. Märchen sind wundervoll vor einem brennenden Kamin-Feuer, aber auch an einem lauschigen Sommerabend. Märchen erlauben Fantasie, das Eintauchen in vergangene Zeiten und versunkene Welten. Sie umhüllen uns, weil wir wissen: es geht immer gut aus.

Natürlich zu beziehen bei Amazon, Thalia, Weltbild, Hugendubel oder regulär im stationären Buchhandel.

Klappentext:

»Es waren einmal ein König und eine Königin …« Diese Worte entführen in eine magische Welt und laden zum Träumen ein. Charles Perrault schuf Ende des 17. Jahrhunderts aus überlieferten Geschichten wundervolle Prosa. Dieser Band mit seinen Werken in einer neuen Übersetzung von Louise Bourbon stellt bekannte, aber auch nahezu unbekannte Märchen vor: Neben »Der gestiefelte Kater« und den französischen Versionen von Dornröschen, Aschenputtel und Allerleihrauh sind auch »Griselidis« und die Geschichte um »Finette, die geschickte Prinzessin« enthalten – und noch einige mehr.
Perraults Märchen wohnt dabei ein besonderer Kern inne: Sie enthalten zahlreiche Anspielungen auf damals aktuelle Geschehnisse und Personen am französischen Hof. Gespickt mit einer gehörigen Portion Humor und Ironie hat er vieles zwischen die Zeilen seiner Märchen geschrieben – doch Louise Bourbon ist ihm auf der Spur gekommen und entschlüsselt für Sie die versteckten Botschaften.

Recherche-Reisen sind wunderbar!

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Liebe Leser,

ich bin ja wegen meines Romans « Die Sonnenkönigin – Frankreichs vergessene Königin » gern und oft in Frankreich unterwegs – leider nicht so oft, wie ich gerne möchte. Und jedesmal ist es mir ein Vergnügen, mit entsprechendem Bildmaterial zurückzukehren. Einiges davon möchte ich hier vorstellen, und womit wäre es passender zu beginnen als mit Versailles – un lieu de rêve. Damit es etwas spannender wird, habe ich ein « falsches » untergeschmuggelt. Viel Vergnügen beim Finden!

Autoren Challenge Januar 2017 – Tag fünfundzwanzig 

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Ihr Lieben,

heute soll ich mein Bücherregal zeigen. Das ist die Aufgabe. Mein Bücherregal? Nicht wirklich. Denn ich habe nicht nur eines. Ich lebe umgeben von Büchern, ich glaube, hier gibt es keinen Raum, in dem sich kein Bücherregal befinden würde.

Und da ich ja nicht nachlasse, neue zu kaufen, stehen die Bücher zum Teil in den Regalen in zwei Reihen. Oder werden an den Wänden hochgestapelt. Dafür verzichte ich aber gerne auf Schuhschränke 😉

Deshalb wandele ich das ganze ein wenig ab und zeige euch meinen Autorensessel. In diesem schreibt es sich ganz besonders gut!

Autoren Challenge Januar 2017 – Tag vierundzwanzig 

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Ihr Lieben,

die Aufgabe für heute lautet:

Zeig uns ein Foto deines aktuellen Projektes!
Egal ob auf dem Bildschirm deines PCs, ausgedruckt oder in einer anderen Form.

Nun ja, meine Notizbücher kennt ihr ja mittlerweile schon. Und ein Foto vom Bildschirm meines PCs finde ich jetzt nicht unbedingt erträglich, zumal ich meine ganzen Fingerabdrücke erst einmal vom Monitor entfernen müsste – Bitte nicht hinterfragen, manchmal glaube ich offensichtlich, es sei ein Touch Screen.

Deshalb gibt es jetzt eine Bildergalerie mit ein paar Dingen, die mit meinem aktuellen Projekt zu tun haben. Der zweite Band der Sonnenkönigin befindet sich nämlich in der Fertigstellung.

Autoren Challenge Januar 2017 – Tag dreiundzwanzig 

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Ihr Lieben,

die Frage für den heutigen Tag lautet:

Zeig uns etwas, das dich inspiriert, egal ob Bild, Buch, Film oder Musik!

Nun, da ich mich über Musik und Bücher schon hinlänglich ausgelassen habe und Filme weitesgehend meide, die meisten Historienverfilmungen sind nämlich gelinde gesagt unerträglich, verweile ich ein wenig bei den Bildern.

Es wird niemanden erstaunen, dass Portaits meiner Protagonisten mich auch an den Wänden begleiten. Außerdem habe ich noch eine ganz besondere Inspiration, die ich aber für einen anderen Beitrag aufbewahren muss.

Also gibt es nun eine Auswahl meiner liebsten Bilder, die sich auch hier an den Wänden befinden. Wenn das nicht Inspiration ist!

Autoren Challenge Januar 2017 – Tag einundzwanzig 

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Ich habe ja gestern zum Gedenktag an die Hinrichtung des Königs Louis XVI mit der Challenge ausgesetzt. Deshalb heute die Frage zum 21. Januar:

Was hörst du während des Schreibens?

Die kurze Antwort: den französischen Barock rauf und runter. Ich möchte niemanden zu nahe treten, wirklich nicht, die Herrschaften Händel und Bach sind begnadete Künstler. Aber wenn man bedenkt, dass Bach geboren wurde, als Lully nur noch wenige Jahre zu leben hatte, sind die Anfänge sicherlich nicht der deutsche Barock.

Ich bin ohnehin immer wieder überrascht, was in Deutschland noch alles barock genannt wird, was aber eigentlich tatsächlich Rokoko ist. Und zwischen den beiden Richtungen gibt es tatsächlich große Unterschiede.

Entsprechend liebe ich die frühe barocke Musik Italiens und Frankreichs – und in Frankreich ist Monsieur Charpentier mein absoluter Favorit. Seine Musik ist nahezu magisch. Ihr wohnt ein Funke inne, der mir bei Lully fehlt – Das ist mir manchmal zu viel Handwerk, zu wenig Inspiration.

Unbedingt nennen möchte ich hier aber auch die leider viel zu unbekannten Künstler dieser musikalisch traumhaften Zeit: Henry DuMont. Wer? Ja, genau. Zum Glück gibt es einige Einspielungen in YouTube. Oder die wundervollen Airs oder sakralen Werke von Clérambault. Oder André Philidor. Kennt man nicht? Er war in seiner Zeit bekannt genug, das Begräbnis des großen Königs musikalisch unterstützen zu dürfen. Falls jemand ebenso wie ich in Tränen ausbrechen möchte: Musiques funérailles pour Louis XIV. Im übrigen ist es mir gleichgültig, wenn man mich dafür wieder einmal ein wenig belächelt.

Natürlich muss ich auf meine liebste Einspielung des Te Deum von Charpentier verweisen. Manch einer weiß ja, dass das Stück in meinem Buch von großer Bedeutung ist.

Den Kauf der CD kann ich jedem nur ans Herz legen. Die Einspielung ist wirklich ganz großartig, erinnert in nichts an die eher trägen Einspielungen der fünfziger und siebziger Jahre, sondern zeigt die ganze Macht seiner Musik.

21. Januar 1793 – Zum Königsmord an Louis XVI 

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Liebe Leser,

ich möchte den Beitrag zum heutigen Tag mit einem Zitat beginnen:

Le jour où la France coupa la tête à son Roy, elle commit un suicide.

Der Tag, an dem Frankreich seinem König den Kopf abschnitt, beging es Selbstmord.

Ernest Renan

Drastisch? Ja, das finde ich auch. Wer sich wirklich und ernsthaft mit den tatsächlichen Geschehnissen der französischen Revolution befasst hat, sieht, dass es hier nicht um Freiheit oder Gleichheit oder Brüderlichkeit ging. Es ging nicht um Menschenrechte oder um Repressalien des armen Volkes.

Tatsächlich ging es um eines: um Macht. Um Macht und darum, was passiert, wenn man mit geschickten Worten und erfundenen Geschichten die Angst von Menschen schürt. Und was passiert, wenn die Gewalt jede Menschlichkeit vergessen lässt.

Die folgende Geschichte schildert die letzten Stunden des hingemordeten Königs. Que Dieu soit avec lui. Um seiner zu gedenken, habe ich sie geschrieben. Und ich verneige mich mit Respekt vor einem Mann, der selbst in seinen letzten Stunden noch König war.

– Mon Dieu, glaubt man denn wirklich, ich sei feige genug, dass ich mir das Leben nehmen würde?
Fassungslos betrachtet der man das Tablett, auf dem ihm sein dîner gebracht wurde. Kein Messer, keine Gabel. Kein Respekt vor seinen Gebräuchen.
Unwillig schüttelt er den Kopf. In diesem dunklen Zeiten ist Respekt ohnehin etwas, das der Vergangenheit angehört.
– Als ob ich mich auf solch schändliche Weise meiner Hinrichtung entziehen würde.
Nach einem Augenblick des Schweigens setzt er hinzu:
– Ich sterbe ohne Schuld. Ich würde mir wünschen, dass mein Tod das Glück derjenigen verursacht, die diesen wollten, und dass mein Tod all das Unglück hinwegnimmt, dass ich vorher sehe, doch es fällt mir schwer daran zu glauben. Anarchie überall, und das wird nicht besser werden. Armes Frankreich.
Er senkt den Blick. Niemand soll seine Tränen sehen, die er jetzt, in den letzten Stunden seines irdischen Daseins, vergießt, aber nicht für sich selbst, sondern für sein Land. Erst recht sollen seine Bewacher nicht sehen, denn er wünscht ihnen weder die Freude über seine Tränen, noch denen, die Mitleid haben, die Strafe für dieses.
Die Minuten ziehen sich. Dann ist es endlich soweit. Ein letztes Mal darf er in die Augen seiner Frau, seiner Kinder sehen. Wieder dringend die Wasser in die seinen, doch er muss stark sein in diesem Augenblick. Die Blicke seiner Tochter und seines Sohnes erzählen bereits von den Dingen, die sie haben mitansehen, die sie haben erleben müssen. Beide haben viel zu alte Augen für Kinder ihres Alters.
Der Mann sieht seiner Schwester in die Augen.
– Kümmere du dich um unsere Kinder, denn meine Frau wird mir bald folgen.
Sie nickt, fähig, die stumme Botschaft zu verstehen, die er ihr geschickt hat. Bereits als Kinder haben sie sich so unterhalten, damals, als sie nicht ahnten, dass die Welt, in der sie aufgewachsen waren, einmal keinen Bestand mehr haben würde.
Sein Blick sucht den seiner Frau. Beide wissen, dass die Wachen durch ein Fenster vor der Tür zusehen, jede Geste, jedes Wort registrieren. Dennoch gelingt es ihnen, einander kurz verstohlen die Hand zu drücken. Ein letztes Zeichen einer Liebe, die bereits jetzt unter der Macht frevelnder Worte zertreten wird.
– Räche niemals meinen Tod, mein Sohn, wendet er sich an diesen, denn Gewalt zieht nur weitere Gewalt nach sich. Versprich es mir.
Und der Kleine, der sein eigenes Schicksal nicht kennt, erfüllt die letzte Bitte seines Vaters.
Da bröckelt die mühsam aufrecht erhaltene Fassung seiner Frau. Entgegen des Verbots sinkt sie in seine Arme.
– Noch einmal, bittet sie inständig, morgen Früh. Ein letztes Adieu.
Er nickt stumm Gewähr. Er weiß, dass sie sich bald wiedersehen werden.

Seine Nacht war kurz. Er hat wohl geruht, mit dem Gewissen eines Mannes, der sich nichts vorzuwerfen hat.
Gegen fünf Uhr weckt ihn sein Diener, einer der wenigen, die noch bei ihm geblieben sind. Für Cléry ist es selbst eine Gefahr.
Seine Lorgnette, seine Börse und seine Tabaksdose sind es, die er aus seine Rocktaschen zieht. Es sind seine letzten Besitztümer.
Cléry zieht die Augenbraue hoch, als sein Herr nach einer Rasur verlangt.
Dieser lächelt fast.
– Ich habe es immer so gehalten, sagt er, und ich werde dieses auch an meinem letzten Tag tun.
Dem getreuen steigen die Tränen in die Augen, doch er unterdrückt sie angesichts der Fassung seines Gegenüber.
– Nicht, sagt der Mann leise, keine Geste der Rührung. Zu gefährlich für Euch. Doch Ihr könnt um eine Schere bitten. Jemand muss mir die Haare schneiden.
Cléry zuckt zusammen, erbittet aber das Verlangte. Es wird ihnen verweigert.
Von draußen dringen die ersten Geräusche herein. Das Wiehern der Pferde. Das Donnern der Kanonen.
– Die Nationalgarde, sagt der Mann gefasst, man wird mich bald holen.
– Eure Familie… fragt Cléry.
– Nein. Holt sie nicht. Wir haben einander gestern Abend verabschiedet, und es wird kein Abschied für immer sein. Mich nun noch einmal zu sehen, wird ihnen schwerer fallen als mit der Erinnerung an gestern Abend zu leben. Ich versprach es, um ihnen die Nacht nicht schwerer zu machen. Gebt diesen meiner Frau. Ich verlasse sie unter großen Kummer.
Und er streift sich seinen Ehering vom Finger und drückt ihn Cléry in die Hand.
Nun ist alles erledigt. Sein Testament ist geschrieben, seine letzte Kommunion hat er genommen.

Sie führen ihn nach draußen. Kalt ist es, kalt genug, dass das Wasser gefriert, ein Sturm tobt seit der Nacht durch die Straßen von Paris. Gegen neun Uhr hat sich der Wind beruhigt, aber dafür hat sich ein dichter Nebel über der Stadt ausgebreitet. Man bietet Tausende von Mann unter den Waffen auf, um die Straßen zu säumen. Man rechnet mit Aufständen, es gibt Gerüchte über eine geplante Einführung.
Hunderte Gardisten, um den Karren zu begleiten. Einen Karren. Mehr hat man ihm auf seiner letzten Fahrt nicht zugestanden. Und um den Volk ein passendes Schauspiel zu bieten, hat man ihm auch seinen Rock, seinen pourpoint genommen. Im Hemd wird er durch die Straßen von Paris gefahren.
Eine seltsame Stelle liegt über der Stadt. Tausende von Menschen säumen die Straßen, aber sie sind still. Keine Rufe, kein Jubel wie sonst so häufig, wenn Verurteilte durch die Straßen der Hauptstadt gefahren werden.
Die Fahrt bis zur ehemaligen Place Louis XV dauert lange; das Gerücht um eine geplante Entführung bewahrheitete sich, sie konnte im letzten Augenblick verhindert werden.
– Wenn ich mich nicht irre, sind wir angekommen, sagt der Mann beim Anblick des Schaffots trocken.
Samson, der Henker von Paris, rät ihm, den Kragen seines Hemdes abzunehmen. Die Augen des Henkers sind freundlich und voll Mitleid.
– Sie verlangen, sagt er und flüstert leise den verbotenen Titel, dass ich Euch die Hände binde.
– Niemals, entgegnet ihm der Mann. Niemals. Und für einen kurzen Augenblick hat er die Haltung desjenigen, der er einmal gewesen war.
– Tut, was Ihr tun müsst, aber ich werde niemals zustimmen, dass man mir die Hände bindet.
Die anwesenden Soldaten nehmen keine Rücksicht darauf.
Man presst die Hände auf den Rücken, fesselt ihn mit seinem eigenen Taschentuch. Man reißt seinen Kopf nach vorn, schneidet ihm die Haare ab.
Das sind sie, die Stufen zum Schafott.
Er betritt sie langsam, aber ohne zu zögern.
– Ich sterbe unschuldig an allen Verbrechen, denen man mich angeklagt hat. Ich vergebe denjenigen, die meinen Tod verursacht haben. Ich bitte Gott, dass das Blut, dass heute hier vergossen wird, niemals auf Frankreich zurückfallen wird.
Laut und volltönend ist sie, die Stimme des ehemaligen Königs von Frankreich, und obwohl man versucht hat, ihm seine Würde zu nehmen, ist dies nicht gelungen.
Die Trommler setzen rasch mit ihrer schaurigen Musik ein, versuchen die Stimme des Königs zu übertönen.
– Fils de Saint Louis, montez au Ciel!
Um 10:22 Uhr schließt sich die Verriegelung der Guillotine über den Kopf des Königs. Louis XVI ist seinen letzten Weg gegangen.
Eine Frau im mittleren Jahren wartet auf ihren Moment.

Autoren Challenge Januar 2017 – Tag neunzehn

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Ihr Lieben,

die Frage von heute beziehungsweise deren Ergänzung hat mich ja glatt schon wieder zu meinem Fächer greifen lassen.

Gibt es einen Bücherblog, den du besonders gerne besuchst?
Alternative: Wenn du keine Bücherblogs liest, dann verrate uns eine Webseite,
die du gerne besuchst. Imdb? Amazon? Youtube? Pornhub?

Danke an den Ersteller der Frage, Ihr habt wirklich Humor bewiesen! Und die letztgenannte Seite kenne ich nicht. Absolut nicht! Aber ich würde mich köstlich amüsieren, wenn tatsächlich jemand antworten würde: ja, ist meine präferierte Seite.

Nun denn, einen favorisierten Bücherblog habe ich auch nicht. Es gibt derer zu viele, und ich lasse mich meistens von zufälligen Entdeckungen leiten. Welche Webseiten ich oft besuche? Ja, ich gebe es zu. Amazon. Warum? Weil ich eine gar schreckliche Sucht zu Büchern habe. Außerdem treibe ich mich gerne auf antiquarischen Seiten herum und habe dort schon einige Schätze entdeckt. Und auch das ist ein kleines Geständnis: google Earth. Insbesondere dann, wenn mich wieder die Sehnsucht nach Frankreich im Allgemeinen oder Paris im Speziellen überkommt, dann mache ich quasi eine virtuelle Reise.

Wenn ich dann noch Zeit habe, treibe ich mich gerne auf den Seiten der Kollegen herum. Und da schätze ich insbesondere die meiner Kollegin Alex, von ihren Minis ich nicht genug bekommen – und obwohl ich einige von ihnen schon etliche Male gelesen habe, lache ich immer noch. Und manche stimmen mich auch nachdenklich.

Autoren Challenge Januar 2017 – Tag siebzehn 

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Ihr Lieben,

ich muss den Tag 17 noch nachholen! Die Frage für Tag 17 lautete:

Was war dein bisher bestes Erlebnis im Zusammenhang mit dem Schreiben?
War es eine Buchmesse? Dein erster Vertag? Das Erscheinen deines ersten Buches?
Oder das Schreiben einer bestimmten Szene?

Natürlich wird es hier wieder länger. Man soll sein Pulver ja nicht so früh verschießen, aber ich muss trotzdem mit dem größten Highlight beginnen:

Im Oktober letzten Jahres ist mein Buch als Verlagsbuch bei Lysandra Books erschienen, nachdem es im August letzten Jahres noch einmal überarbeitet worden ist. Wie ich mich gefühlt habe, als mein Herzblut plötzlich zum Verlagsbuch wurde? Ich kann es immer noch nicht wirklich in Worte fassen.

Und zu meiner großen Freude sind im Dezember dort auch die Märchen erschienen, und der zweite Band der Sonnenkönigin ist in Arbeit.

Was ich neben vielen Dingen noch in Erinnerung behalten habe? Da kommen wir zum Punkt: das Schreiben einer bestimmten Szene. Da meine Protagonisten ja grundsätzlich machen, was sie wollen, wann sie mit der von mir verordneten Keuschheit nicht länger einverstanden, Franzosen eben ;-), und so habe ich mich tatsächlich dazu durchgerungen, dass sie sich küssen durften. Da ich noch nie zuvor so etwas geschrieben hatte, war das eine echte Herausforderung, denn ich persönlich mag solche Szene nicht, wenn sie zu platt oder zu plastisch sind. Oder wenn unbedingt rotierende Zungenbewegungen beschrieben werden 😉

Deshalb war diese Szene eine echte Herausforderung. Ich kann im übrigen mitteilen, dass meine Protagonisten mittlerweile noch ein wenig mehr dürfen, aber selbstverständlich nur ein wenig. Wir müssen ja langsam steigern.

Und was ich in jedem Fall noch erwähnen möchte: die Bekanntschaft und manchmal sogar Freundschaft zu vielen fantastischen Kollegen, und der Kontakt zu einigen Lesern. Beides ist unbezahlbar.

Autoren Challenge Januar 2017 – Tag achtzehn 

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Ihr Lieben,

aus Respekt vor König Louis XVI, dessen Schauprozess am 17. Januar 1793 begann, habe ich die Challenge gestern ausgesetzt. Deshalb wird es heute zwei Beiträge geben. Und weil ich manchmal etwas unorthodox bin, beginne ich mit Tag 18.

Die Aufgabe für heute lautet:

Heute wollen wir ein Zitat aus deinem ersten Manuskript lesen!

Ein Zitat aus meinem ersten Manuskript. Nein, das wollen Sie nicht wirklich. Denn ich glaube, mein erstes Manuskript habe ich im Alter von 14 oder 15 Jahren verfasst – und ich besitze es noch! Wenn ich irgendwann ganz besonders mutig bin, lasse ich in einem gesonderten Beitrag ein paar Zeilen da.

Stattdessen gibt es von mir ein paar Zeilen aus dem ersten Manuskript, das gedruckt wurde – aus dem ersten Band der Sonnenkönigin. Dieses Mal spricht der König selbst.

Ich erzähle hier von der einzigen Frau, die ich jemals liebte. Louise, meine Geliebte, meine Einzige, meine Frau, man hat dir viel Unrecht angetan, und ich tat zu wenig, um dich zu schützen. Ich machte dich zu meiner Frau, ich machte dich zu meiner Königin, und letztendlich reichte ich selbst die Hand, webte die ersten Fäden, diese Geschichte ungeschehen zu machen. Einmal mehr gebührte dem Staat der Vorrang.

Ich weine. Louise, ich tat Unrecht an dir. Könnte ich doch korrigieren, was ich tat! So tue ich das, was mir noch möglich ist: Ich erzähle. Eines Tages wird die Geschichte das Licht der Sonne sehen, das weiß ich.