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Heute mit der Frage:

Welchen Autor bewunderst du? Wer inspiriert dich?

Mit einer Antwort werden alle schon gerechnet haben: Es ist der unvergleichliche Alexandre Dumas. Als man mir einmal sagte, einiges im ersten Band der Sonnenkönigin erinnere an seine Schreibweise, war das ein unglaubliches Kompliment für mich!

Einer meiner Wunschträume? Insbesondere Vingt ans après: Louise de La Vallière vollständig ins Deutsche zu übersetzen, denn die deutschen Ausgaben sind nahezu alle extrem gekürzt, und das ist sehr schade, weil da einige wundervolle Anspielungen verloren gehen!

Hin und wieder bin ich ja auch im Bereich der Lyrik unterwegs, und da gibt es in Ronsard und Jean de La Bruyère wunderbare Vorbilder, aber mit diesen würde ich mich nie messen wollen. Und mit meinem Lieblings-Tragiker Racine erst recht nicht.

Was mich noch inspiriert? Die Originaldokumente meiner Protagonisten selbstverständlich. Neben den nicht Veröffentlichten habe ich mit Vergnügen die sogenannten Memoiren des großen Königs gelesen, und ich muss sagen, dafür dass manche böse Zungen im Geschichtsbuch noch behaupten, er wäre quasi Analphabet gewesen, schreibt er ziemlich gut. Insbesondere macht der Herr inflationären Gebrauch vom subjonctif antérieur – ich liebe es! Außerdem habe ich als Retterin des passé simple auch großes Vergnügen an dieser Zeitform. Dafür nehme ich sogar die Kopfschmerzen in Kauf, die mir die Handschrift de Sa Majesté bisweilen bereitet hat.

Außerdem liebe ich die Märchen meiner geschätzten Protagonistin. Leider hat sie unter Pseudonym veröffentlicht, so dass man sie ihr heute nicht mehr unbedingt zurechnet. Vielleicht übersetze ich mal ein paar davon.