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#Autorenwahnsinn

Ihr Lieben,

die Frage für heute lautet: was darf bei Euch beim Schreiben auf gar keinen Fall fehlen? Nun ja, die, die mich kennen, wissen, wie die primäre Antwort lauten wird:
Schokolade. Ohne die geht wirklich gar nichts. Und wenn die Kaffeezufuhr ausbleibt, ist das ebenfalls dramatisch. Der Kaffee wiederum wird gerne ergänzt mit einem Stück Kuchen.

Ansonsten: ich liebe Musik. Und auch, wenn ich beim Schreiben ansonsten eher Ruhe bevorzuge, muss die passende Musik im Hintergrund laufen. Passende Musik bedeutet: französischer Barock. Obwohl ich Monsieur Lully sehr zu schätzen gelernt habe, liegt mein Herz aber doch bei Charpentier und einer Menge anderer Komponisten, die heute leider fast schon in Vergessenheit geraten sind.

Ganz besonders am Herzen liegt mir folgendes Stück: Te Deum , Den meisten leider eher bekannt als verschrammelte Euro-Visions-Musik. Bedauerlich bei vielen modernen Aufnahmen ist, dass man sie nicht so interpretiert hat, wie der Komponist das gerne gewollt hätte, sondern so, wie man glaubte, dass sie angemessen sei. Vielen barocken Stücken fehlt deshalb manchmal der Esprit, die Kraft, die Energie. Im oben genannten Link ist aber all das vorhanden, das ist eine wunderbare Aufzeichnung! Und ich persönlich freue mich natürlich, dass besagte Eurovisions-Musik etwas Französisches ist. Hätte man den großen König mal machen lassen, hätte sich das Thema EU mittlerweile wahrscheinlich längst erledigt, weil wir schon seit 300 Jahren eine hätten.

Was sonst nicht fehlen darf? Feder und Tinte. Inspiration. Am besten die originalen Orte. Und natürlich meine Protagonisten nicht! Die haben ja immer eine Menge zu sagen.